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Coriolan Babeti
Nichita Stãnescus Lektion über den Würfel erzählt die Werkstattgeschichte von Jecza, die sich in den letzten zwei Jahren abspielt, fast identisch. Um dies zu beweisen werden wir demzufolge ein Zitierspiel einleiten. Also: Man nehme ein Stück Bronze, man bearbeite es mit einer Luftmeißel, man schleife sie mit einem Pitagoraauge ... Man nehme nachher eine Idee und man breche mit viel Geduld eine Ecke des Würfels ... Wir finden somit bei Petru Jecza eine „Übertragung der Welt in den Würfel“, eine „mise-en-cube“, die den uralten „weltschöpferischen“ Gestus des Bildhauers mit einem einfacheren ersetzt, den des „Erbauers“. Monaden-„Bausteine“ in dem transparenten Weltbau — Mythos des Bauens. Eine Fülle des Würfels, in dem die Leere frei singt, eine vage Andeutung, eine Pforte, ein Weg oder eine Blumenkrone, eine Dyade, Paare, Entpaarungen, Intromission oder Agonie, eine Befreiung des Einzelnen oder ein Zurückfinden durch die Zweisamkeit. (Coriolan Babeti)
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