Eine biographie
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Eine biographie  1990-1998

Ich begann noch härter zu arbeiten. Meine Kunst und meine Familie wurden die wichtigsten Anhaltspunkte, die wichtigsten Stützen und die höchsten Zielsetzungen in meinem Leben. Nicht einmal der postrevolutionäre öffentliche Spektakel konnte mich ablenken, obwohl ich zeitweilig ein gewisses öffentliches Engagement zeigte. Ich übernahm zum Beispiel die Leitung der Temeswarer Filiale des Verbandes der bildenden Künstler, aber ich zog mich dann allmählich unnauffällig zurück. An der Fakultät, wo ich inzwischen Professor wurde, beschäftigte mich nur das Verhältnis zu meinen Studenten. Meine ganze Energie konzentrierte sich auf meinen künstlerischen Horizont. Aber auch da gab es drastische Schwerpunktverlagerungen. Ich halte heute nicht mehr viel von Experimenten. Ich spüre, daß ich eher meine Ansätze und ein Ganzes aufbauen muß. Ich vergeude meine Kräfte nicht mehr mit der mechanischen Bearbeitung der Werke, was bislang enorm viel Zeit in Anspruch genommen hat.

 

 

Einer meiner besten Mitarbeiter der letzten Jahre - Herr Ingenieur Cretu - hat diese Aufgabe mittlerweile übernommen. Das Oxidgrüne meiner Haare blieb nur noch ein exzentrisches äußerliches Merkmal nach drei Jahrzenten Arbeit mit Bronze.

 

 

 

 

 

 

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