Eine biographie
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Eine biographie  1978-1982

Auch in die Schweiz kam ich mit Hilfe von Uwe und Frau Borst. Gertraud war mit Regine Strijlis befreundet, die ihrerseits eine Galerie in Türlensee neben Zürich hatte. Die Galerie hieß Aeugsterthal und wurde aus einem Tanzlokal umgebaut. Regine war mit den Arbeiten einiger Temeswarer Künstler vertraut und ihre Entscheidung fiel auf mich und Lidia Ciolac. Wir fühlten uns besonders geehrt, denn vor uns hatte dort Peter Meister seine Arbeiten ausgestellt. Die Ausstellung wurde eigentlich für den 16. März 1978 geplant, aber die Eröffnung wurde mehrmals verschoben, denn die rumänischen Behörden machten mir selbstverständlich Schwierigkeiten bei der Ausreise. Dank Regine wurde diese nicht meine letzte Ausstellung in der Schweiz. Es kamen noch Fraubrunnen, in einem alten Schloß mit großzügig eingerichteten Räumlichkeiten für Konzerte und Theateraufführungen, Thalvill, Olten, Basel und Arossa hinzu. Die Landkarte der Schweiz belebte sich durch die Namen neuer Freunde. Marilouise und Hans-Ullrich Sieber, Iidiko und Markus Voellmy, Katja Kraess ... Der Kontakt mit der Schweiz erwies sich als andersartig im Vergleich mit meinen früheren Erfahrungen.
Es gab dort für mich die Freuden einer kleinen Gemeischaft und die Begegnung mit einer gesetzten, leicht pedantischen Zivilisation. Ich wurde von den Strijbis fast natürlich aufgenommen. Sie lebten im Haus des Herrn Strijbis, des Vaters von Jan, in einer eleganten, inmitten des Familiengrundstücks gelegenen Villa, Herr Strijbis überraschte mich mit seinem akzentfreien Ungarisch; er hat eine Ungarin geheiratet und nach der 56er Revolution haben sie ein aus Ungarn stammendes Kind adoptiert. Er war Gemüsehändler.
Die Bestellung nahm er indiviuell, besorgte die Ware und
vermarktete sie dementsprechend. Er kaufte auf dem
Engrosmarkt beim Züricher Bahnhof ein. Dort habe ich meine
erste Lektion über die Marktwirtschaft gelernt - morgens,
zwischen 4 und 5 , indem ich Jan begleitete.

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