Eine biographie
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Eine biographie:  1972-1978 Pagina 1 2 3



Parallel zu den Kleinplastiken, die ich gerne schuf, weil ich immer daran dachte, daß diese in die Häuser der Menschen gelangen werden, blieb aber der Traum der Monumentalkunst. Ich hatte bereits 1969 anläßlich der Ausstellung für Monumentalkunstprojekte die Galerie Helios mit über zwanzig Entwürfen gefüllt. Einige wurden bereits verwirklicht: Frühling, Entfesselung, Körösi Csoma Sandor, Dimitrie Pompeiu. Andere waren Projekte, die mich bei Wettbewerben vertreten haben: Timisoara 700, Bumbesti-Livezeni, das Rundfunkhaus in Bukarest. Und, obwohl einige dieser Projekte erfolgreich waren, konnten sie aus kunstfremden Gründen nicht verwirklicht werden. Die Umsetzung des Traumes wurde, verschoben. Eine besonders frustrierende Episode ereignete sich 1974 in Zusammenhang mit dem "Traian Vuia"-Denkmal. Ich hatte sechs Kompositionsvarianten fertigestellt, die jeweils fast 1 Meter hoch waren, und zwei Varianten in Naturgröße. Ich wollte dieses Projekt unbedingt haben. Vor allem wegen seiner mit dem Flug, mit dem Gedanken des Aufstiegs verbundenen Thematik. (Ein Thema, das mich ein Leben lang beschäftigt hat.) Ich gewann den Wettbewerb in Bukarest, aber als ich in Italien war mit einem Stipendium, gelang ein Gerücht zu meinen Ohren, demzufolge ich an eine Rückkehr in die Heimat gar nicht mehr denken würde. Der Wettbewerb wurde für ungültig erklärt und es wurde ein neuer Gewinner angekündigt. Das Projekt wurde aber niemals realisiert. Eine schwer zu löschende (wenn überhaupt erlöschbare) Bitterkeit beherrschte mich lange Zeit.

 

Der Auftrag für die über 200 m2 große Fassade des Hauses der Jugend aus Temeswar kam dadurch wie eine Art Wiedergutmachung. Trotz der mir aufgezwungenen Thematik halte ich es für eine solide Arbeit, die dem Volumen der Konstruktion ein gelungenes Gewand verleiht. Es war außerdem eine aus technischer Sicht wichtige Erfahrung, denn der Beton wurde unmittelbar in die Polystirenschalung gegossen, was für die Konstrukteure unvorstellbar war.

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