Eine biographie
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Daniel Popescu, der Rektor des Instituts, hat es irgendwie geschaftt, Ladea wiederanzustellen. Zwar nicht als Professor, aber der Meister nahm trotzdem das Angebot an. Er verstand sich ausgezeichnet mit Kos, obwohl sie vieles trennte. Ladea folgte der französischen Schule und vergötterte Bourdelle, den er neben Michelangelo stellte. In seinem Atelier stand die Bibel neben zwei Alben mit den Werken von Michelangelo und Bourdelle. Mehr brauchte er nicht. Seine "Tageslektüre" waren die Formen der Skulptur. Die Auslegung der Formen und des Raumes war geradezu eine Offenbarung. Leider haben viele Bildhauer diese Lektion verkannt. Ladea war ein Modellierer par excellance... Er formte die Ebenen, die Ausdrucksfähigkeit der Oberflächen. Es war ein


 

 
Novum im Vergleich mit dem bis dann Gelernten. Eine nichtdefinierte Menge von Ebenen bildet noch keine Form, sie ist ein Volumen, ist nicht ausdrucksfähig, sagte er immer. In der ungarischen akademischen Plastik gab es einen Kult der runden Formen. Kos und Vetro sind dementsprechend vorgegangen, in der Tradition der Schule von Ferenc Megyesi. Demgegenüber versuchte Ladea die Formen zu "zerreißen". Er umrlß die Form mit Hilfe der Oberflächen.

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